Das Ziel des Projektes ist es, den Zustand der Weser zu verbessern und damit auch einen Beitrag zum Schutz der Meere zu leisten. Denn was in Bremen geschieht, wirkt bis in die Nordsee: Verschmutzung, Fischerei und andere Belastungen beginnen nicht erst an der Küste, sondern oft mitten im Binnenland.
Durch Bildungsangebote wie Schulveranstaltungen, Ausstellungen und organisierte Müllsammelaktionen werden Bürger:innen über Zusammenhänge zwischen lokalen Einträgen und marinen Ökosystemen informiert. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Verringerung von Mülleinträgen (vor allem von Einwegplastik) sowie die Förderung eines bewussten Fischkonsums.
Ein zentraler Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Kommunen: Engagierte Städte und Gemeinden werden dabei unterstützt, Plastik zu vermeiden und auf Kreislaufwirtschaft umzustellen. Gemeinsam mit dem Runden Tisch Meeresmüll entwickelte Leitfäden und Best-Practice-Beispiele werden direkt in die Kommunen eingebracht und der Austausch mit Küstenkommunen an Nord- und Ostsee gefördert. So setzen Städte konkrete Maßnahmen um und stärken den Meeresschutz vom Binnenland bis zur Küste.
Neben sichtbaren Belastungen wie Müll und Fischerei nimmt das Projekt auch eine oft übersehene Umweltbelastung in den Blick: Unterwasserlärm. In Kooperation mit Akteur:innen der Freizeitschifffahrt auf der Weser, Marinas und der Wissenschaft wird die Geräuschkulisse im Fluss untersucht. Messungen helfen eine fundierte Grundlage für mögliche Maßnahmen zur Reduzierung von Unterwasserlärm zu schaffen.
Das Projekt macht deutlich: Bewusstsein und die Verringerung von Mülleinträgen, Fischereidruck und Unterwasserlärm in der Weser tragen dazu bei, die Belastung mariner Ökosysteme zu reduzieren und langfristig gesündere Meere zu fördern.
Projekt hat gerade erst begonnen, daher noch keine Ergebnisse.