Bericht - Zuarbeit für AG SBE
Fischerei/Aquakultur
Generelle Informations-/-Bildungskampagnen
Nordsee
Ostsee
Kurzbeschreibung

Meeresangler/-innen sind zahlenmäßig eine große Nutzergruppe der Meere. Die Meeresangler/-innen können die marine Umwelt durch den Verlust von Angelgerät sowie durch den Eintrag von sonstigem Müll schädigen. Vom Runden Tisch Meeresmüll wird die marine Freizeitfischerei daher als eine relevante Quelle von Meeresmüll der Nord- und Ostsee diskutiert. Als Grundlage für die weitere Diskussion in der AG Seebasierte Einträge sollten zu dem Themenkomplex Fakten zusammengestellt werden.

Ziel des vorliegenden Endberichts war es, mittels Literaturstudien und Befragungen eine Übersicht zum Umfang und der Zusammensetzung des aus der marinen Freizeitfischerei stammenden Meeresmülls der Nord- und Ostsee zu erstellen sowie umweltverträgliche Alternativen von Angelzubehör und „Best-Practice“-Beispiele zu Müllreduzierung und Müllvermeidung durch die Freizeitfischerei darzustellen. Darauf basierend wurden Empfehlungen zur Reduzierung des Mülls aus der marinen Freizeitfischerei an der deutschen Nord- und Ostseeküste abgeleitet. Der Bericht bildet eine Grundlage, um Angler für das Thema zu sensibilisieren und den Mülleintrag aus der marinen Freizeitfischerei in Deutschland zu minimieren.

Die Studie wurde vom Thünen Institut für Ostseefischerei in Kooperation mit dem Deutschen Angelfischerverband e.V. durchgeführt. Das Projekt wurde vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz und dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam gefördert.

Ansprechpartner
Kirsten
Dau
kirsten.dau@nlwkn-ol.niedersachsen.de
Dennis
Gräwe
Dennis.Graewe@lung.mv-regierung.de