Bericht: Neue Werkzeuge und Politikwege für ein verbessertes Meeresmüllmanagement
Produktdesign, Verringerung/Optimierung von Verpackungen
Mehrweg-/Rücknahmesysteme
Abfallvermeidung, –management und -behandlung
Reinigungsaktionen
Nordsee
Ostsee
Meere allgemein
Kurzbeschreibung

Das Projekt untersuchte und entwickelte ein Set von Politikoptionen, um Meeresmüll zu reduzieren bzw. zu vermeiden, inklusive ökonomischer Instrumente, Regelungen und Ko-Management (z.B. öffentliche-private Partnerschaften). Die Optionen beziehen sich auf verschiedene Punkte in der „Produkt-zu-Abfall“-Kette und zeigen, wo Politik eingreifen kann: bei dem Design und der Produktion über den Verbrauch, die Sammlung, das Recycling, die Abfallbehandlung und schließlich die Säuberung.  Die Politikoptionen sind als Pool an Ideen für Akteure gedacht, damit sie für ihre Zwecke sinnvolle Optionen für das Meeresmüll-Problem identifizieren können, die auf regionale Besonderheiten und Prioritäten zugeschnitten sind. Dieser Pool ist auch dafür gedacht, den Abschluss des Maßnahmeprogramms für Deskriptor 10 durch die EU-Staaten im Rahmen der MSRL zu unterstützen sowie das Design von Aktivitäten für die Regionalen Meeresaktionspläne und die Verbesserung der derzeitigen Abfallmanagementsysteme voranzubringen. Die Maßnahmen können nicht nur durch die Verwaltung, sondern auch durch die Industrie und andere Interessengruppen initiiert werden.  Neben den Politikoptionen wurde auch biologisch und chemische Grundlagenforschung bezügliche der Charakterisierung und Analyse des Meeresmüll-Problems betrieben.

Ergebnisse

On top of the best practices identified in our earlier research, we have included existing as well as
additional measures in the regional assessments, taken from the Regional Action Plans (RAPs) of the
marine regions and selected Programmes of Measures (PoMs) by the EU Member States. The actual
assessments have been performed by applying a multi-criteria analysis (MCA). This analysis resulted
in lists of best ranked measures and practices per region in terms of (potential) effectiveness.
Subsequently, they have been used for the development of region-specific policy options.
As a final step, the results from the four regional assessments and the region-specific policy options
have been used as input for a European portfolio of policy options for marine litter reduction. The
choice of specific regulatory and voluntary approaches in the regional as well the EU-wide policy
options has been based on the following five strategic considerations:


• Address the most prevalent marine litter items first;
• Focus on the early stages of the ‘product-to-waste cycle’ that can prevent waste and marine litter generation;
• Upscale best practices to other geographical levels;
• Use existing regulatory instruments more effectively;
• Facilitate sectoral partnerships and voluntary agreements.

Beteiligte Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches Meeresmüll
Ansprechpartner
Susanne
Altvater
sal@sustainble-projects.eu
Datei
Anhang Größe
Bericht 5.16_CleansSea Projekt 1.23 MB