Fischerei/Aquakultur
Nordsee
Ostsee
Kurzbeschreibung

Im Jahr 2011 startete der NABU Fishing for Litter mit finanzieller Unterstützung eines Verbändeförderungsprojektes des UBA (Briefmarke mit dem Plus). Seitdem wird Fishing for Litter, mit finanzieller Unterstützung der Küstenbundesländer und des EMFF weiter ausgebaut in enger Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern (s.o.).
Das Projekt „Fishing for litter“ bietet Fischern die Möglichkeit, angelandete Abfälle kostenfrei in über das Projekt bereitgestellten Containern zu entsorgen. Außerdem findet ein Abfallmonitoring statt: die Abfälle werden sortiert, kategorisiert und gezählt. Eines der Ziele ist es die Müllquelle herauszufinden und daraufhin Maßnahmen zur Müllreduzierung bzw. Lösungsvorschläge abzuleiten. Außerdem werden die Daten für politische Arbeit sowie Bildungsarbeit genutzt. 
Weitere Ziele ist die Sensibilisierung des Fischereisektors, sowie der allgemeinen Öffentlichkeit. Hierzu werden Workshops für Interessensvertreter wie z.B. Fischer, Hafenmeister, Bildungseinrichtungen durchgeführt. Aufkleber auf den Abfallcontainern und Infotafeln mit Projektinformationen, helfen die Öffentlichkeit über die Vermüllung der Meere aufzuklären und die Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Fischer zu steigern.
Beteiligte Fischereihäfen: 
SH: Burgstaaken, Heiligenhafen, Niendorf, Travemünde, Heikendorf, Büsum, sowie Standort Eiderspeerwerk
NI: Ditzum, Greetsiel, Dornumersiel, Neuharlingersiel, Norden, Fedderwardersiel, Cuxhaven
MV: Sassnitz
Seit 07/2016 (SH) und ab 06/2017 (NI) wird die Rücknahme nicht mehr genutzter Fischereiausrüstung als zusätzlicher Projektbestandteil von Fishing for Litter organisiert.

Ergebnisse

Siehe Website - Teilergebnisse zur Pilotphase in Niedersachsen, siehe Abschlussbericht: siehe Website - Broschüre zum Download (PDF): siehe Website

Ansprechpartner
Nils
Möllmann